Erfolg in Koblenz beim internationalen Krokoyama - Cup

Die Ballenstedter Karatekas waren auch in Koblenz (Rheinland-Pfalz) bei dem internationalen Nachwuchsturnier in Deutschland erfolgreich.
Der Krokoyama - Cup ist international ein sehr angesehener Wettkampf, bei dem in diesem Jahr Sportler aus folgenden Nationen teilnahmen Polen, Russland, Slowenien, Slowakei, Bosnien - Herzegowina, Belgien, Frankreich, Luxemburg, Schweiz, Tschechien, Lettland und Deutschland.
So war auch sichergestellt, dass hervorragende Kampfrichter aus ganz Europa die Kämpfe in den einzelnen Disziplinen Kata und Kumite kontrollierten und bewerteten.
Vom SV Ballenstedt waren 2 Karatekämpfer vom Landestrainer Sachsen - Anhalt auserwählt in die Entscheidungen zu gehen. Das war zum einen der 12 - jährige Florian Podack, der dieses Turnier zum ersten Mal besuchte und Luisa Ziemer (14 Jahre). Für Luisa war die Premiere auf diesem Turnier im vergangenen Jahr, umso größer war auch der Anspruch auf ihre Leistung, nachdem sie letztes Jahr den Sieg an eine Belgierin abgeben musste.
Für Florian ging es in erster Linie darum wichtige Erfahrungen zu sammeln und Impulse für seine weitere Wettkampflaufbahn zu bekommen und man merkte ihm seine Nervosität im Vorfeld seines ersten Kampfes an. Doch das gehört dazu und Florian lief seine beste Kata mit Bravour. Doch gerade international reichte es dieses Mal noch nicht und er musste sich einem jungen Russen geschlagen geben, der die Kampfrichter zu einer 3:2 Bewertung brachte. Florian kann auf seine Leistung mit Recht stolz sein und national wäre diese Leistung schon ein Podestplatz gewesen.
Auch unsere erfahrenere Kämpferin war sehr nervös, doch bringt sie die nötige Erfahrung mit, dass auch international alles den gleichen Ursprung hat.
Ihr großes Plus ist auch ihr sehr großes Repertoir an ihr zur Verfügung stehenden Katas, die sie mit eiserner Disziplin bis fast zur Perfektion übt und auch Veränderungen kurzfristig umsetzen kann. So kämpfte sich Luisa über 5 Runden, in denen sie Bassa Dai, Jion, Kanku Dai, Goshushiho, Kanku Sho lief, bis ins Finale. Sie hatte auch die Vorjahressiegerin hinter sich gelassen und an den Matten bekam Luisa von vielen Wettkämpfern aus den anderen Nationen Beifall ob ihrer souveränen Leistungen. Im Finale stand ihr dann eine junge Kämpferin aus Slowenien gegenüber. Luisa musste als erste starten und lief eine fast perfekte Gangaku mit viel Szenenapplaus, doch in der letzten Technik hatte Luisa einen nicht zu übersehenden Wackler und ihre Gegnerin brauchte ihre Kata nur noch nach Hause laufen. Luisa kam mit 1:4 Kampfrichterstimmen somit wieder auf den 2. Platz und der Jubel bei den Slowenien Fans war übergroß.
Luisa war in den Reihen der Katastarter von Sachsen-Anhalt mit ihrem 2. Platz die Erfolgreichste. Hinzu kamen noch 2 dritte Plätze und 2 fünfte Plätze.



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