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Am 15. Oktober 2010 fuhr das Wettkampfteam des Yamakawa Karate-Do Ballenstedt/Halberstadt e.V. nach Halle zu den diesjährigen KVSA-Open. Unter 50 Vereinen mit über 400 Starts kämpften die Ballenstedter um die vorderen Plätze im Kata Bereich (Formenlauf). Trainer Alexander Löwe nutzte dieses Karate Highlight, um nicht nur den Nachwuchs an den Wettkampf heran zu führen, sondern auch die Wettkampferfahrenen auf die Deutsche Meisterschaft am 29. Oktober in Lübeck vorzubreiten.
Im Kinderbreich in der Klasse unter 11 Jahren ging Tony Haase an den Start. Mit Ausdrucksstärke und kraftvollen Techniken setzte er sich in den ersten Runden durch, leider wurde er in der dritten Runde gestoppt und in die Trostrunden geschickt. Hier konnte er noch einmal glänzen und setzte sich bei den Kampfrichtern durch. Tony sicherte die erste Bronzemedaille für Yamakawa. Bei den Schülern gingen im Einzel Marie-Josefine Richter, Theresa Bock und Celina-Justine Fengewisch in den Wettkampf. Theresa und Celina schafften es leider nur bis in die 2. Runde, leider blieb ihnen die Trostrunde verwehrt. Teamkameradin Marie-Josefine Richter konnte in 5 Runden die Kampfrichter mit ihren Shito Ryu Katas überzeugen und siegte mit den Kata Bassai dai, Seinchin und Heiku. Im Finale hatte sie eine bekannte Gegnerin aus dem Bundeskader. Hier zeigte sie die Kata Kosokun Dai und Gewann mit 3 zu 0 Kampfrichterstimmen.
Alle drei Yamakawa Mädels traten auch im Kata-Team Wettbewerb der Schülerinnen weiblich an. Hier zogen sie in den Vorrunden an den anderen Synchron Kata-Teams vorbei. Im Finale mussten sich Marie, Celina und Theresa einem Team vom USV Erfurt stellen. Mit 3 zu 0 Flaggen holten sie Gold mit der Kata Heiku und der Bunkai (Demonstration der Anwendungen). Im Jugendbereich nahm Anna Nicolai die Bronze Medaille mit nach Hause. In der Kata Leistungsklasse weiblich nahm es Christiane Georg mit der Konkurrenz aus zahlreichen Startern aus dem ganzen Bundesgebiet auf. In den Vorrunden konnte sie mit den Kata Annan und Unshu überzeugen und zog verdient in das Finale ein. Hier trafen dann zwei Starterinnen aus Sachsen-Anhalt aufeinander. Beide zeigten sie die Kata Superrempei. Mit 2 zu 1 Kampfrichterstimmen sicherte sich Christine die Goldmedaille.
Alle anderen Yamakawa Sportler, zeigten sehr positive Leistungen auch wenn es dieses Mal nicht zu einem Podiumsplatz gereicht hat. Ein großer Dank geht an alle Eltern und Betreuer des Vereins, die zum positiven Abscheiden beigetragen haben. Weiterhin möchte sich der Verein bei der Harzsparkasse für die Unterstützung bedanken.

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